Arbeitsauftrag der Gruppe war es, Visionen für eine Lernkultur im Jahr 2050 zu entwickeln.
Bevor Sabine sich setzen konnte, war die Gruppe schon am Arbeiten und einigte sich darauf, einen Sketch zu spielen.
Es kam kurz zu einer Diskussion über die Definition von Lernkulturen, die Gruppe empfand den Begriff als sehr schwammig. Die Kolleginnen erarbeiteten überraschend schnell ihre Zukunftsvision und verwendeten den Großteil der Zeit mit der Präsentation.
Sabine fiel auf, dass die Zukunftsvision eher kritisch und negativ betrachtet wurde. Die Gruppe arbeitete harmonisch zusammen und hatte merklich Spaß bei der Aufgabe.
Die Aufgabe wurde sehr kreativ umgesetzt, die Rollen perfekt gespielt: Kundinnen, die Weiterbildung konsumieren wollten, kamen ins "Cyber Training Center" wo sie eine Cyber-Angestellte mit freundlicher Stimme begrüßte und die KundInnen bestimmte Programme auswählen konnten. Wenn die Kundin gewählt hatte, nahm sie auf einem Stuhl Platz, bekam Kopfhörer aufgesetzt und wurde in ein paar Minuten zu einem bestimmten Thema "gebildet". Die erste Kundin schien zufrieden. Die zweite Kundin wollte sich aber eigentlich beraten lassen, die "Cyber-Person" spulte aber immer nur ihr Programm ab und konnte auch auf einfache Fragen, wie: "Wo ist das WC?" keine Antwort geben.
Bei der ersten Kundin entstand der Eindruck - in der Zukunft wird Lernen easy sein und keinen Aufwand mehr benötigen. Bei der zweiten Kundin wurden Nachteile dieser Zukunftsvision deutlich wie das fehlende Eingehen auf das Subjekt oder das selbst Denken nicht gefragt ist... die Programme waren vorgefertigt - Bildung schien zu Gehirnwäsche zu mutieren...
Mein Eindruck: Sehr interessante, kreative und eindrucksvolle Umsetzung einer Zukunftsvision Lernkultur 2050 wie sie sich die KollegInnen wahrscheinlich nicht wünschen.
1 Kommentar:
Die Gruppe wurde von Sabine begleitet.
Arbeitsauftrag der Gruppe war es, Visionen für eine Lernkultur im Jahr 2050 zu entwickeln.
Bevor Sabine sich setzen konnte, war die Gruppe schon am Arbeiten und einigte sich darauf, einen Sketch zu spielen.
Es kam kurz zu einer Diskussion über die Definition von Lernkulturen, die Gruppe empfand den Begriff als sehr schwammig. Die Kolleginnen erarbeiteten überraschend schnell ihre Zukunftsvision und verwendeten den Großteil der Zeit mit der Präsentation.
Sabine fiel auf, dass die Zukunftsvision eher kritisch und negativ betrachtet wurde. Die Gruppe arbeitete harmonisch zusammen und hatte merklich Spaß bei der Aufgabe.
Die Aufgabe wurde sehr kreativ umgesetzt, die Rollen perfekt gespielt:
Kundinnen, die Weiterbildung konsumieren wollten, kamen ins "Cyber Training Center" wo sie eine Cyber-Angestellte mit freundlicher Stimme begrüßte und die KundInnen bestimmte Programme auswählen konnten. Wenn die Kundin gewählt hatte, nahm sie auf einem Stuhl Platz, bekam Kopfhörer aufgesetzt und wurde in ein paar Minuten zu einem bestimmten Thema "gebildet". Die erste Kundin schien zufrieden. Die zweite Kundin wollte sich aber eigentlich beraten lassen, die "Cyber-Person" spulte aber immer nur ihr Programm ab und konnte auch auf einfache Fragen, wie: "Wo ist das WC?" keine Antwort geben.
Bei der ersten Kundin entstand der Eindruck - in der Zukunft wird Lernen easy sein und keinen Aufwand mehr benötigen. Bei der zweiten Kundin wurden Nachteile dieser Zukunftsvision deutlich wie das fehlende Eingehen auf das Subjekt oder das selbst Denken nicht gefragt ist... die Programme waren vorgefertigt - Bildung schien zu Gehirnwäsche zu mutieren...
Mein Eindruck: Sehr interessante, kreative und eindrucksvolle Umsetzung einer Zukunftsvision Lernkultur 2050 wie sie sich die KollegInnen wahrscheinlich nicht wünschen.
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