
"Individualisierung"
"Individualisierung bezeichnet die zunehmende Herauslösung aus kulturell geprägten sozialen Bindungen." (Huinink/Wagner 1998, S.94)
"Individualisierung bedeutet, dass das Individuum zentraler Bezugspunkt für sich selbst und die Gesellschaft wird […] Individualisierung erweitert und begrenzt Handlungsmöglichkeiten der Individuen" (Junge 2002, S.7)
Weitere Definitionen "Wissens- und Informationsgesellschaft"
„Wissensgesellschaften werden als eine neue Gesellschaftsformation vorgestellt, welche die Produktions- und Arbeitsgesellschaft ablöst" […] (Tänzler/Knoblauch/Soeffner 2006, S.8)
"Erstens soll mit dem Begriff [Wissensgesellschaft] – gewissermaßen als Nachfolger der Informationsgesellschaft – auf die Bedeutung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien […] hingewiesen werden. Zweitens geht es um neue Formen der Wissensproduktionen; Wissen wird als wichtige Ursache wirtschaftlichen Wachstums – neben den klassischen Faktoren Kapital und Arbeit – eingeführt. [...] Es geht also um technologische, wirtschaftliche, wirtschaftsstrukturelle, organisatorische und personalpolitische Veränderungen der Gegenwartsgesellschaft." (Heidenreich 2003, S.1-2)
Literaturangaben:
Heidenreich, Martin: Die Debatte um die Wissensgesellschaft. In: Stefan Böschen und Ingo Schulz-Schaeffer (2003): Wissenschaft in der Wissensgesellschaft. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Huinink, Johannes/Wagner,Michael: Individualisierung und die Pluralisierung von Lebensformen. In: Friedrichs, Jürgen (1998): Die Individualisierungsthese. Opladen: Leske und Budrich.
Junge, Matthias (2002): Individualisierung. Frankfurt/Main: Campus Verlag GmbH.
Tänzler, Dirk/Knoblauch, Hubert/Soeffner, Hans-Georg (2006): Zur Kritik der Wissensgesellschaft. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
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